vom Weltverbessern, Entrümpeln, Konsumverzicht und Lebensglück ...

mein Blog vom Entrümpeln, Konsumverzicht, Ausmisten, Downshiften, Minimalismus oder so :) Bis zum Ende des Jahres sollen es 1.000 Teile weniger sein!

Samstag, 14. April 2012

Fernseher - Gossip Girl DVD
Mailpegel - 55
gekauft - Lebensmittel
Intellekt - Die Nacht des Zorns von Fred Vargas
Körper - 2. Programm der 3. Woche im Body Change Programm
entrümpelt - 2. Schrank 3. Fach
Amazon - das neue große LOGI Kochbuch
entsorgt - ein wenig Altpapier

Ja, Klasse, Überraschung ...
Als ich nach meiner Gymnastik heute das Fach des Tages entrümpelte, durfte ich staunen, denn ich fand das lila LOGI Kochbuch.
Das ist heftig ...
Nach Frühlingstags LOGI-Erfahrungsbericht war ich so "heiß" darauf, LOGI nun selbst auszuprobieren, dass ich einiges in Bewegung setzte, um an die passenden Rezepte und so zu kommen. Und all die Zeit stand komplett vergessen ein LOGI-Kochbuch in meinem Bücherschrank.
Im Fach für Kochbücher.
Also noch nicht einmal unauffindbar.
Mein Siebgedächtnis ... und das übliche "Zuviel von allem".
Nachdem die DVDs so schnell weg waren, habe ich mein Kochbuch nun auch via Amazon eingestellt.
Auch das Einstellen geht deutlich schneller.
Zweimal klicken, einmal einen Satz zum Zustand und fertig.
Ganz begeistert fand ich auch noch ein Bärlauch-Kochbuch, das ich ebenfalls komplett verdrängt hatte. In den letzten Tagen hatte ich die Bärlauch-Rezepte der Hausfrauenseite nachgekocht. Mit dem Buch kann ich dann wieder ein wenig experimentieren. Ich liebe Bärlauch.

Die Erfahrung mit dem Logi-Kochbuch stößt mir schon seltsam auf.
Merke:
ich habe so viele Kochbücher, dass ich überhaupt keinen Überblick mehr habe
Ich brauche keine weiteren Kochbücher mehr!
Künftig werde ich umgehend alle Kochbücher durchgehen und immer eines rausschmeißen, sollte mir irgendein Verlag ein neues Kochbuch schicken.
Bzw frisch erhaltene Kochbücher direkt weiterreichen.
Hugh!

Mir deucht, ich stöbere viel zu seltenen in meinen eigenen Regalen.
Viel zu oft geht man bummeln, stöbert in Buchhandlungen herum und widmet den Büchern dort Zeit und Aufmerksamkeit, die man besser den eigenen Büchern gönnen sollte.

Vielleicht gehe ich mich einfach mal schminken, ziehe die "nicht-Hunderunde"-Schuhe an, hänge mir meine Handtasche über und bummle an meinen eigenen Regalen vorbei.
Wer weiß, was ich da alles finde.

Für 2013 habe ich schon ein Shopping-Mantra:
bereichert, verschönert und erleichtert dieses Teil nachhaltig mein Leben?

anders gefragt:
wann wird es zum überflüssigen Ballast?
muss abgestaubt werden
raubt Platz
liegt herum und muss geräumt werden
kostet im Endeffekt Freizeit

Es gibt Menschen, die den Ehrgeiz haben, lediglich 100 Teile zu besitzen.
So weit geht es bei mir nicht, aber ich kann den Reiz so langsam verstehen.
Ob ich beim Entrümpeln ein festes Ziel verfolge, kann ich noch nicht mal sagen.
Ich tue es derzeit einfach und schaue was dabei herumkommt.
Eine spannende Erfahrung.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass ich, wenn ich mit allen Zimmer, allen Schränken und jedem einzelnen Fach durch bin, einfach wieder von vorne beginne.
Und vielleicht ist das auch die schlaueste Art, mit seinen "Schätzen" umzugehen.
Man macht sich nebenbei immer wieder bewusst, dass man eigentlich alles hat, was man braucht - wenn nicht noch mehr - und wer morgens erst bewusst seine Sachen sortiert und etwas aussortiert hat, der steht den Rest des Tages etwas über den Dingen, die sich als schiere Konsumlust entpuppen.
Vor dem Shoppen einfach mal ein Regalfach ausräumen, auswischen und dann jedes Teil einzeln anschauen.
Na, machst du mich glücklich?
Erleichterst du mein Leben?
Weckst du gute Gefühle?
Nö?
-> und weg!

Ich sage Euch ... seither komme ich sogar an großen Tassen und anderen "Kaufmich!"s vorbei :)

Kommentare:

  1. Ich habe seit einigen Tagen Lust zu IKEA zu fahren, mein Ältester könnte neue Bettwäsche gebrauchen (wirklich, er hat nur einen Satz, den anderen hat ihm sein kleiner Bruder, der bislang auch nur einen Satz hatte, gemopst - beide haben neue Betten mit größeren Bezügen, so dass ich letztes Jahr viel entsorgt habe). Aber der Sohn hat keine Lust und alleine fahre ich nicht dahin. So werde ich gleich mal im Zimmer des Kleinen (17 ...) entrümpeln, in dem Alter sollten sie dass zwar alleine können ... aber sollten ist ja wohl eindeutig Konjunktiv ...
    Und eben habe ich beim dringend notwendigen Drogerie-Einkauf auch wiederholt die tolle grüne Tasse stehen lassen, ich habe genug (nur fun and more Tassen darf ich noch ersteigern ...)

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  2. Was sind denn fun and more Tassen? Bei uns sind es die Starbuck City Mugs, die wir weiterhin kaufen. Dafür werde ich irgendwann aber auch mal sämtliche Tschibo-Halbliter-Pötte entsorgen. Die City Mugs machen Spaß - wir kaufen aber auch wirklich immer nur vor Ort.

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  3. Fun and more ist eine ausgelaufene Serie von Rosenthal, die Tassen gibt es eigentlich nur noch bei Auktionen. Z. Zt. ist nix dabei, auch die google Bildersuche zeigt nur die Cupola-Serie. Das besondere ist der schief angesetzte Henkel (nicht so flach wie bei Cupola) und die verschiedenen Motive. Ich habe auch zwei Tchibo Halbliter-Pötte, in brombeer daheim, da trink ich immer den Tee raus und im Büro den grünen, da passen locker zwei Senseo-Kaffees rein. Tee trinke ich auf der Arbeit nat. nur aus meiner "Mind the Gap"-Tasse mit dem Londoner U-Bahn-Plan ...

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