vom Weltverbessern, Entrümpeln, Konsumverzicht und Lebensglück ...

mein Blog vom Entrümpeln, Konsumverzicht, Ausmisten, Downshiften, Minimalismus oder so :) Bis zum Ende des Jahres sollen es 1.000 Teile weniger sein!

Dienstag, 4. September 2012

die Enkelchen

Heute habe ich zuerst einmal unsere Laken gesichtet und den Bodensatz, den keiner von uns freiwillig auf die Matratze zieht, entsorgt.
bzw zur Entsorgung bereit gelegt.
Nachher muss ich aufpassen, dass ich nicht versehentlich ein großes schwarzes Laken entsorge ...

Als nächstes wühlte ich mich durch 3 Kisten meines Sohnes, die aber leidlich sortiert waren. Irgendwelche Sammelkarten in dem einen Karton, aus dem ich lediglich eine fast leere Colaflasche nehmen musste, damit wirklich nur noch Sammelkarten darin waren.
Die Flasche muss dort schon ein paar Jahre verbracht haben, denn in den letzten Jahren habe ich meinen Cola-Widerstand aufgegeben und Oliver musste sie gar nicht mehr verstecken. Ich verdiene seither ganz gut am Pfand seiner leeren Flaschen ...

In einer anderen Kiste waren all die Spielsachen, die man als Beilage zu Comics oder in den Fastfood-Läden bekommt. Die habe ich spaßeshalber auf "irgendwie nett" und "Schrott" sortiert und den Schrott entsorgt.
Den Rest habe ich aufgehoben, da ich mich erinnere, wie gerne ich als kleines Kind mit Tieren spielte, die es mal bei Bärenmarke dazu gab. Oder sonstiges Kleinzeugs in den Schatzkisten der Verwandtschaft.
Prompt wurde mir errötend bewusst, wen ich da eigentlich in Olivers Schätzen wühlen sah ... schon klar, nicht wahr?
Enkelchen ...
Hölle, ich bin doch erst 45 und beide Kinder verleugnen jeglichen Kinderwunsch ... und ich treffe insgeheim lustige Enkelchen-Vorbereitungen.
Erwischt Ihr Euch gelegentlich auch bei so etwas?

Im Büro war ein Turm aus 3 Bastelkisten von mir dran, die auch allesamt gut sortiert waren. Ich entschloss, mich komplett von meinen Anleitungen zur Seidenmalerei zu trennen. Der Stapel liegt bereit für den Tauschcontainer.

Auf dem Dachboden entdeckte ich unter der zuletzt geleerten Bücherkiste eine ... Bücherkiste.
Toll.
Mittlerweile habe ich nun wieder 4 Stapel mir unbekannt erscheinender Bücher in meinem Schlafzimmer. Eines nachts haben mich diese Stapel auch schon besucht, da mein dussliger Kater sie aus dem Gleichgewicht gebracht hatte.
Damit war ich glückloser Anwärter auf den Darwin-Arward, denke ich mal.
Kam aber mit einer Beule davon.

Wenn ich nach erfolgreich entrümpeltem Schlagzeugzimmer wieder bei meinem Schlafzimmer anfange, schleppe ich vermutlich als erstes alle Bücher wieder auf den Dachboden, da diese Stapel eben nicht ganz comme il faut sind.
(ja, ich kann auch vornehm :)

Aber bis dahin staple ich neben meinem Bett und präge mir:
ich brauche keine neuen Bücher!
gleich neben
ich brauche keine neue Wolle!
ein.


Kommentare:

  1. Oh ja, ich bin ein gutes Jahrzehnt jünger u argumentierte bei der Auswahl der bleibenden Spielsachen auch mit der Nachhaltigkeit der HolzSpielsachen ;-)

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  2. Oh, wie süss.. ;-)!!

    Grinsegrüsse
    illy

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  3. Ja, ja. die Enkelchen - ich rette auch immer mal wieder etwas, das mein zweijähriger Neffe jetzt sicher brauchen könnte und mit dem ich schon die Enkel bei Opa und Oma spielen sehe ... Dabei sind unsere Kinder noch weit von solchen Gedanken entfernt (gerade mal 9 und 13)
    Gruß Quietschcat

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