vom Weltverbessern, Entrümpeln, Konsumverzicht und Lebensglück ...

mein Blog vom Entrümpeln, Konsumverzicht, Ausmisten, Downshiften, Minimalismus oder so :) Bis zum Ende des Jahres sollen es 1.000 Teile weniger sein!

Samstag, 8. Februar 2025

Rebuy App wieder gelöscht

 Meine Rebuy-App habe ich wieder vom Handy gelöscht, weil mir die Erfahrung mit Rebuy im Endeffekt keinen Spaß machte.

Zwar boten sie erst einmal mehr Geld als Momox und kauften auch mehr meiner Artikel an, aber dann bekam ich erst einmal 3 Mails, dass alles etwas länger dauert.

Und als sie meine Waren dann endlich geprüft hatten, wurden einige Artikel abgelehnt.

Gar nicht mal so wenige im Endeffekt ... und die Begründungen verärgerten mich.

So hätten Artikel schlecht gerochen oder seien unhygienisch gewesen.

Wer hört so etwas schon gerne? 

Noch dazu weiß ich, dass dem nicht so war, denn alles wurde sauber und trocken im Regal eines Zimmers gelagert und nichts moderte im Keller vor sich hin. Dann hätte alles unhygienisch sein müssen, denn alles lagerte unter gleichen Bedingungen ... Ihr merkt schon, ich bin auf Krawall gebürstet und das ist nicht das "Entrümplungserlebnis" an dem ich Freude habe.

Ich schlug das großzügige Angebot, dass ich meinen Ekelkram (eigene Wortwohl) kostenlos zurückgesandt bekomme natürlich aus, denn mein Ziel war ja "Hauptsache raus!" und es kratzt mich herzlich wenig, dass es im Endeffekt ca 15,- Euro weniger sind, als berechnet.

Aber Spaß hatte ich keinen an Rebuy.

Was natürlich sehr subjektiv sind und ich möchte nicht ausschließen, dass andere das ganz anders sehen.

Mittwoch, 22. Januar 2025

Sparen mit / an Madame Moneypenny

Madame Moneypenny bzw. Natascha Wegelin hat guten Rat für den Vermögensaufbau für Frauen.

Dazu gibt es auf ihrer Webseite das passende Taschenbuch:

Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können.

Das Taschenbuch kostet auf der Madame Moneypenny aktuell 14,- Euro.

Es ist sicherlich in Frau Wegelins Sinn, wenn ich Euch informiere, dass das Buch gebraucht bei Medimops gerade nur 9,41 Euro kostet und bei Rebuy 8,19 Euro.

Und äh, ja, es ist absolut nichts Neues, dass gebrauchte Bücher günstiger sind als Neue.
Ich war nur gerade beim Thema, da ich vorgestern eine Kiste Comics auf dem Dachboden entdeckt hatte.
Neugierig hielt ich mein Handy an einen Barcode und Momox bot mir für das Heft 15 Cent an.
"Fein!" dachte ich freudig überrascht, beschloss am nächsten Tag, sämtliche Comics zu scannen und schnorrte bei meiner Tochter weitere Kartons dafür.
Am nächsten Tag musste ich dann erleben, dass Momox aktuell doch keine Comics ankauft - zumindest keines von meinen. Ich grummelte ein wenig herum, googelte und fand zum Thema Comics verkaufen:

Wo kann man Comics gut verkaufen?
Das sieht online anders aus: Im Internet Comic verkaufen geht schnell und einfach! Dort sind Ankaufportale die Lösung, bei diesen Verkaufsportalen wie reBuy, Momox und Co kannst Du Deine Comics für einen Festpreis verkaufen und richtig Geld verdienen.

Also lud ich auch noch reBuy herunter und ... nö, meine Comics wollen die auch nicht.
Auch die nicht, die sie gerade nicht anbieten können, wenn man versucht, bei Medimops oder ReBuy die entsprechenden Comics zu kaufen. Will sagen: sie kaufen auch die Comics nicht, die sie aktuell nicht auf Lager haben.
Ich habe die Comic-Kiste unter das Gästebett geschoben und harre der Ideen, die da noch kommen.
 
 

Aaaaber ... nun hatte ich ja eine brandneue Rebuy App und war ernsthaft bekloppt genug, noch mal all die Bücher, Videos, Spiele und CDs einzuslesen, die Momox nicht haben wollte - lacht ruhig, es kam mir selbst übertrieben vor - aber ich konnte alle 3 für Comics vorgesehene Pappkartons meiner Tochter füllen und habe sie heute zur Post geschleppt.

Also nur vom Auto per Einkaufswagen zur Post im Supermarkt ...
Noch einmal 94 "Artikel" für die man 58,07 Euro bietet.

Wie gesagt, es geht mir hauptsächlich um den Platz, den Kramabbau etc - wenn ich auf das Geld gucke, dann darf ich noch nicht einmal meine Arbeitszeit dagegen rechnen, geschweige die Anschaffungskosten der Dinge. Die nächsten Tage muss ich - wie heute - erst einmal all meine Termine wahrnehmen und dann erst einmal aufräumen, denn der geschaffene Platz sieht ein wenig wüst aus. Wie Zahnlücken ...

Weiß jemand, wo ich mehrere Jahrgänge Micky Maus Hefte loswerde?
 
* Oh, und auf Madame Moneypenny kam ich, weil ich eben auf der Fahrt von Termin zu Termin unter anderem ihren aktuellen Podcast gehört habe.
Keine Geldtipps, aber die Behauptung, wenn man einfach losjoggt, dann kommt von ganz allein die Motivation.
Wenn ich losjogge, kommen Schmerzen, keine Motivation.
 
 
 
25.01.2025   Ein Nachtrag zu Rebuy

wir wollten dich kurz darüber informieren, dass sich die Bearbeitung deines Auftrags (TRNXXX) leider etwas verzögert.
 
Der Grund dafür ist, dass uns momentan sehr viele Pakete erreichen und wir ein erhöhtes Aufkommen an Sendungen haben. Wir arbeiten aber schon mit Hochdruck daran, dein Paket so schnell wie möglich zu bearbeiten. Dies kann jedoch einige Tage dauern und wir bitten dich um etwas Geduld.
 
Sobald wir deine Bestellung bearbeitet haben, werden wir dich umgehend informieren. Wir melden uns dann per E-Mail bei dir!
 
Dein rebuy Team
 
Da es sich um einen sehr niedrigen Geldbetrag handelt, kratzt mich das wenig, aber so im Vergleich muss ich sagen, dass ich das bei Momox noch gar nicht erlebt habe und bei ReBuy also direkt beim ersten Mal.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Sonntag, 19. Januar 2025

Entrümpeln macht glücklich

 Entrümpeln macht glücklich!

 Im Hintergrund dudelt Spotify heute die Musik von Feargal Sharkey und ich schnurre innerlich mit.

Wie lange habe ich sein "a good heart" nicht mehr gehört? Einfach, weil ich vollkommen vergessen hatte, wie gerne ich seine Musik mag. Und es ist Zufall, dass ich nun Feargal Sharkey erwähne, denn in den letzten 3 Wochen habe ich noch viel mehr meiner alten Lieblinge wiederentdeckt, während ich auf dem Dachboden nacheinander sämtliche CDs an mein Handy hielt und gespannt schaute, ob Momox Interesse zeigt, die evtl. auch mal über 15 Cent liegt ...

Davor habe ich das Gleiche mit meinen Büchern und DVDs getan.

Das Ergebnis sind ein wundervoll übersichtliches Bücherregal und auch mein CD und Video-Regal gefallen mir nun richtig gut. Es ist einfach so, dass ich im Endeffekt ja doch alles streame, weil dies viel bequemer ist.

Ich habe mich nicht ein einziges Mal schweren Herzens von irgendwas getrennt.

Ob sich Momox für die gesammelten Astrid-Lindgren Verfilmungen auf Video interessiert, habe ich zB gar nicht erst geprüft, da ich mich insgeheim aufs Video-Gucken mit meiner Enkelin freue. 

Dafür habe ich mein Hochzeitsvideo wiedergefunden. Ok, da ich nun schon länger geschieden bin, als ich je verheiratet war, ist mein Entzücken darüber nicht für jeden verständlich. Mein Ex ist schon 2 Frauen weiter ... und hat auf meine fröhliche WhatsApp bisher noch nicht geantwortet. Evtl. erinnert er sich aber auch nicht mehr recht an ein "ich habe unser Hochzeits-Video gefunden"-Ereignis, das Jahrzehnte zurück liegt. (Und damals hatte ich übrigens im Endeffekt auch gar nicht das Hochzeits-Video gefunden, sondern etwas, dass der holde Gatte gerne weiterhin ungefunden belassen hätte) (Etwas in der "Warum liegt hier Stroh" Richtung ...)

Heute Morgen habe ich also als erstes leicht verzweifelt einen Karton gesucht, weil Momox drängelte, dass ich den Inhalt meines Warenkorbes verkaufen solle. Ich habe mein Kopierpapier in eine hübsche Holzkiste umgelagert und dann den Kopierpapierkarton mit den Verkäufen gefüllt und glaube, dass ich nun auch erst einmal alles verkauft habe, was sich verkaufen lässt.

Zwischendurch habe ich auch ein paar unverkäufliche Diät-Bücher in einem dieser Bücherregale ausgesetzt.

Warum ich meine Bücher nicht einfach hübsch in so ein riesiges Bücherregal stelle - ich finde, eine Wand voller Bücher ist wirklich wunderschön - liegt daran, dass ich "unter Reet" lebe, da ich Reetdächer nun einmal noch schöner finde, als Bücherregale. Reetdächer ragen steil tief nach unten, was dazu führt, dass die Außenwände rundherum sehr niedrig sind - ca 1,60 Meter - und noch dazu viele Fenster haben, damit man nicht im Dunklen lebt. Also: herzlich wenig Stellfläche für Schränke und Regale.

Ich glaube, ich entrümple mittlerweile seit knapp 20 Jahren ... da ich in den ersten Jahren immer noch ein Sammler war und frisch frei gewordenen Raum direkt wieder vollstellte. Darum habe ich mir für 2025 auch ein ganz bewusstes Kaufnix-Jahr verordnet. Natürlich kaufe ich weiterhin Lebensmittel und ersetze Notwendiges. Und Kram für die Enkelin ... so habe ich zuletzt doch noch Garn in Rosa und Regenbogen gekauft, da sie gerade ihre Girlie-Phase hat und Rosa und Regenbogen wünschte. Da ging er hin, mein guter Vorsatz, erst einmal mein Wollgebirge abzubauen.

Und auch mein Sockenwoll-Abo (ja, so etwas gibt es wirklich) habe ich nicht gekündigt, was selbst ich von vornherein inkonsequent finde.

Insgesamt habe ich mich aber von 414 Büchern, CDs, DVDs und einem Video getrennt. Die Nachfrage nach Videos scheint nicht besonders hoch zu sein ... 

Finanziell lohnt sich die Sache nicht wirklich. Wer gerade knapp an Geld ist und denkt, "verkaufe ich eben schweren Herzens einen Schwung Lieblingsbücher etc", sollte das evtl. mit mehr Aufwand anderswo machen, denn ich habe damit nun 585,04 Euro erzielt - das klingt erst einmal gut, bedeutet aber, dass ich pro Verkauf gerade mal 1,41 Euro erlöst habe.

Ich bin fein damit, weil mich der Platz freut, den diese 414 Gegenstände gemacht haben und das Geld ein netter Nebeneffekt ist. Umgekehrt: Du brauchst Geld und die Verkäufe reißen schmerzliche Lücken, empfehle ich keinesfalls.










Kaufnix2025 - es wird wieder entrümpelt und Konsumverzicht versucht ...

 Ich habe schon wieder losgelegt.

Donnerstag, 3. Januar 2019

03.01.2019 - die Kramschublade


Haha ... was schreibe ich "die Kramschublade", als gäbe es nur eine?
Nun ja, das ist die offizielle Kramschublade.
In ihr werden Plastiktüten und Einzelsocken aufbewahrt.
Davon weiß ich jedenfalls.
Ich bin gespannt, was sich darin noch so alles findet.
Allerdings komme ich jetzt erst einmal nur so weit, alles aus der Schublade in einen Wäschekorb zu räumen.

Schublade putzen und Kram sortieren, kommt abends, da mich ein Termin erwartet.

Mittwoch, 2. Januar 2019

02.01.2019 - die Steuer! bzw Kontoauszüge und Belege

Kaum zu fassen, aber ich bin bereits fertig mit einer Aufgabe, die mich sonst Tage und viele Nerven gekostet hat.
Nach Jahrzehnten, in denen ich immer wieder schwor, meine Auszüge künftig immer direkt abzuheften und die Belege dahinter zu heften, ist 2018 nun bereits das 2. Jahr in dem ich dies tatsächlich getan habe.
Und so galt es nun nur noch die Dezember-Auszüge samt vorsortierten Belegen abzuheften.
Ich bin sehr stolz auf mich.

Den Ordner schicke ich dennoch nicht direkt an meinen Steuerberater, da in den nächsten Tagen und Wochen noch Spendenbescheinigungen und Co. eintrudeln.

Dieses "direkt" Abheften, kann ich nur wärmstens empfehlen, denn es spart wirklich viel viel Zeit, Nerven und im Endeffekt auch Geld, denn ich weiß gar nicht, wie oft die eine oder andere Quittung vermutlich im Altpapier verschwand.

Dienstag, 1. Januar 2019

01.01.2019 - Trockner und Waschmaschine reinigen

Es gibt Dinge in meinem Haushalt, bei denen in der Gebrauchsanweisung steht, dass sie einmal jährlich gereinigt werden sollen.
Dazu gehören bei mir der Trockner und die Waschmaschine.
Beide haben geheimnisvolle Klappen vorne in der Front, die man beim normalen Waschen und Trocknen nicht braucht.
Damit ich mir merken kann, wann ein Jahr seit der letzten Reinigung vergangen ist, habe ich beides einfach auf den 01. Januar gelegt.
Wer jetzt grübelt, wo die Gebrauchsanweisungen der Geräte sind:
man kann alles googeln
Zu meiner Waschmaschine hat ein stark behaarter Mann sogar ein Video auf Youtube veröffentlicht.
Hach, Männer haben ein unschlagbares Selbstbewusstsein.
Er macht das eindeutig zum allerersten Mal und scheint das Gerät aber durchaus schon einige Jahre zu haben.
So viel Dreck hat mich jedenfalls noch nie erwartet und das, wo ich 2 Hunde, nur noch 1 Katze aber dafür 2 Untermieter im Haushalt habe.
Bei der Waschmaschine erwartet einen übrigens viel viel ablaufendes Wasser (ca 2 Liter, die später auch über das Seifenfach wieder aufgefüllt werden sollen) - je nachdem, wie flach die Waschmaschine am Boden steht, kann man schlecht einen Eimer unterstellen und man versteht, weshalb andere ihre Maschinen auf eine Stufe stellen.
(und man verflucht leise den Umstand, dass man selbst keine Stufe eingebaut hat und statt eines Eimers das tiefe Backblech nutzen muss. (...)
Da Youtube eh "gefährlich" ist ... eigentlich will man den Trockner reinigen und dann erwischt man sich dabei, wie man "Shuffeln" lernt ... folgt man besser dem Link des Herstellers auf die Gebrauchsanleitung seines Gerätes.
Und dann: Schritt für Schritt der Anleitung folgen
Und danach noch ein wenig das Badezimmer putzen.
Auch das Waschmittelfach sollte man entriegeln, ganz herausziehen und einmal gründlich reinigen - wer Weichspüler oder Stärke benutzt, tut dies vermutlich öfter mal.
Der Abfluss, über dem man die Trockner-Siebe gereinigt hat, sollte mit viel Wasser nachgespült werden - evtl. ein wenig von dem Zeugs, mit dem man Rohre wieder freimacht, damit sich dort kein massiver Klumpen aus Haaren bildet. (Haustiere ...)

Der Einsatz lohnt: die Geräte halten länger und verbrauchen weniger Strom.

Beim Trockner nach Anleitung alles ausbauen und gründlich waschen, was mit Tierhaaren und sonstigem verstopft wird.
Die kleinen Siebe und das große Flusensieb stecke ich übrigens einmal in die Spülmaschine.
Beim Trockner ist es wichtig, alles gut abzutrocknen, bzw. trocknen zu lassen.
Wenn alles ausgebaut ist, kann man gut mit dem Staubsauger und einer Spülbürste für Gläser noch im Trockner selbst putzen.
Es kann nicht schaden, den Trockner so lange vom Strom zu nehmen - Stecker ziehen!

(jaja - mal sehen, wie lange der gute Vorsatz hält, der zu diesem Eintrag führte :)

Früher stand auch noch das Einsammeln der Silvesterraketen des Vorjahres mit auf der Liste, aber da ich seit Jahren immer nur eine Batterie anzünde und bewundere, habe ich das schon kurz nach Mitternacht erledigt.

Montag, 16. April 2018

Montags-Entrümplung

Puh, heute hatte ich viel um die Ohren ...
... konnte mich aber abends doch noch zu meinen Entrümplungs/Aufräum-Routinen durchringen.

Zuerst einmal kamen 2 weitere Küchenschubladen dran.
Eigentlich wollte ich nur eine machen. Da ich für diese aber dann den Staubsauger rausholte, machte ich die nächste Schublade gleich auch noch, denn mir war klar, dass ihr ein wenig "staubsaugen" auch gut täte.

Die 1. Schublade war die Kram-Schublade, die wohl jede Küche hat.
In ihr lagerten auch diese Handwärmer, die die Kinder auf dem Schulweg gerne in ihren Jackentaschen mitnahmen.
Nur: die Kinderlein studieren mittlerweile und ob diese Handwärmer noch funktionieren
(aufkochen und nach dem Abkühlen bei Bedarf "Knicken"), weiß ich auch nicht.
Also: 334 Gramm Kram, der entsorgt wurde.


Die 2. Schublade hat in der Form vermutlich sonst keiner:
Zwiebeln, Knolauch, Kartoffeln, Reis und Nudeln.
Da die Kartoffeln und Zwiebeln immer in ihren Säcken in die Schublade kommen (kleine Säcke :) rieseln sie.
Jetzt ist die Schublade sauber und sowohl die Zwiebeln/Knoblauch, als auch die Kartoffeln kamen in offene quadratische Boxen.

Dann ging ich zum täglichen Entrümpeln auf den Dachboden und zog die erste Schublade aus einem ehemaligen Kinderzimmerregal von Ikea. Darin fand ich prompt liebevoll gesammelte Muscheln und ein von meiner Tochter gebasteltes Stein-Memory.
Die Muscheln und Steine habe ich jetzt in die Tropfkante meines Reetdaches verteilt - das sieht sehr nett aus.
Die bemalten Steine habe ich in die Blumenkübel vor dem Haus verteilt.

Vor dem Haus entdeckte ich dann noch das Streusalz und die Schneeschippe - beides habe ich dann mal mutig in den Schuppen gebracht und damit sogar einen Beitrag zu meinem "saisonalen Aufräumen" leisten können.

Damit bin ich an Tag 4 meiner 90-Tage-Aktion also schon mal 4.985 Gramm los.
(die Steine und Muscheln habe ich natürlich nicht gewogen, da ich sie ja als Gartendeko behalte)
Aber die gelbe Schublade konnte ich dann gleich schon nutzen und sie mit Strickzeitungen füllen, die ich behalten möchte.
Mein Dachboden ist riesig, aber so langsam sieht man ihm das Entrümpeln doch an und ich bekomme nun eher ein lustiges, neues Problem:
ich habe viele, viele leere Container/Boxen mit Deckeln, die ich zu Beginn meiner Aufräumaktionen einmal gekauft hatte und nun nach und nach leere.
Letztes Jahr (oder vorletztes Jahr???) hatte ich schon einmal einen ganzen Schwung aufeinander stapelbarer, völlig intakter Container verkauft.
Man könnte nun sagen, ich hätte viel Geld gespart, wenn ich den Kram gleich in den Müll gegeben hätte, aber ein ehemaliger Sammler wie ich, braucht Zeit zum Loslassen und bei vielem war mir wichtig, dass ich Bedenkzeit hatte oder eben liebevolle Hände, in die ich die Dinge legen konnte.
Dem einen sein Kram, kann dem anderen sein Schatz sein ...

Sonntag, 15. April 2018

Ablage-Sonntag

Sonntags mache ich die Ablage.

Eher gesagt:
ich sorge unter der Woche so gut wie möglich dafür, dass mein Ablagekörbchen möglichst leer ist, wenn das Wochenende kommt, damit ich auch ein Wochenende habe.
Heute musste ich allerdings einen ganzen Schwung Kontoauszüge abheften, haken und die passenden Belege dahinter heften.
Dabei stellte ich fest, dass ich wohl ein Blatt eines Kontoauszugs entsorgt hatte und dafür einen unwichtigen Ausdruck behalten hatte.
Tja, da mein Altpapier weg ist, ist auch der Auszug weg und ich muss ihn bei der Bank nachmachen lassen.
(Mist, Mist, Mist)
Ich habe mir mit einem Zettel beholfen, auf dem ich die Buchungen des fehlenden Blattes notiert habe und immerhin sind sämtliche Quittungen und Rechnungen vorhanden.
Dann galt es noch ein Formular auszufüllen, einen Brief zu schreiben und fertig war ich.

In der Küche habe ich dann gleich 3 Fächer ausgeräumt, ausgewischt und alles sortiert.
Heute Backzutaten - ich habe viel zu viel zuckrigen Deko-Kram - Gewürze und Hülsenfrüchte.
Da ich derzeit eine Saftkur mache, habe ich herzlich wenig Vorräte im Haus.
Daher auch der Entrümplungsbeginn in der Küche.
Bei den Backzutaten waren mir tatsächlich wieder Packungen abgelaufen und etwas fassungslos sah ich 2017er Daten.
Es ist also doch schon etwas länger her, dass ich die Backzutaten aufgeräumt hatte.
Je älter man wird, desto schneller rast die Zeit und ich hätte schwören können, ich hätte die Küche erst vor Kurzem entrümpelt ...

Die Gewürze habe ich in einem Körbchen wieder alphabetisch sortiert und konnte dann gleich 2 angebrochene Packungen in leere Gläser umfüllen, die leer auf Nachschub warteten.
Meine Gewürze halte ich seit Jahren übersichtlicher und egal, was in den Rezepten steht - ich ersetze vieles lieber durch Sachen, die ich eh im Haus habe, als wieder etwas zu kaufen, das nicht zu meinen Routinen passt.
Das Ersetzen kann auch übel schiefgehen - einen Kräuterquark kann man ganz echt nicht mit Pizzagewürz anrühren - das ist nicht lecker. Gar nicht.

Ich habe ein Körbchen für Salz und Pfeffer - von beidem habe ich immer mehrere Sorten da und da man beides dauernd braucht, habe ich es gern griffbereit, statt in den Gewürzen bei S nach Salz zu stöbern ...
Mir ist sehr klar, dass das Körbchen bald wieder unübersichtlicher wird, aber es ist auch jedesmal schnell wieder sortiert.

Dann bin ich noch auf den Dachboden gegangen und habe einmal beherzt die oberste Schublade eines Metallschubladenschränkchens meines Sohnes geöffnet.
Siehe da:
oberste Schublade einige Briefe, die nach genauerer Betrachtung ein Fall für seine Erinnerungskiste (da privat) und das Altpapier (da veraltet und nicht privat) waren.
Außerdem Mappen mit Klausuren - meine Güte, was hat er doch immer für tolle Noten gehabt.
Dies im Hinterkopf, öffnete ich die nächsten beiden Schubladen -
eine seht Ihr auf dem Foto: randvoll mit Stiften, kaputten Zirkeln, abgestoßenen Geodreiecken - ich weiß nicht, wie viele Geodreiecke er in 13 Schuljahren gebraucht hat.
Ca 500 oder so ...
Radiergummis, Stifte, Stifte ...


Ich nahm einen Zettel und begann die Stifte auszuprobieren, bis ich dann alles nahm und auf das ... ok, neben das Tablett stellte.
Ich habe alle Stifte, die ich brauche - und wenn ich den Inhalt der Schublade einfach entsorge, habe ich mehr Ordnung und weniger Arbeit.
(würde ich mich entschließen, die Katze auch zu entsorgen, hätte ich mehr Ruhe und weniger Dreck, aber dennoch ...)
Die Kabelschublade schloss ich wieder.
Aber ich gedenke den Inhalt in eine Kiste zu tun und dann mal zu schauen, ob der Schubladenschrank dann nicht vielleicht sinnvoller eingesetzt (oder entsorgt) werden kann ...

Samstag, 14. April 2018

die Garderobe - Winterjacken einmotten ...


Heute habe ich meine Garderobe saisonal angepasst.
Todesmutig habe ich meine Wintermäntel und -jacken genommen und entweder gewaschen und in ihr Winterquartier auf dem Dachboden gebracht, oder in der Reinigung abgegeben.
Übrig bleiben meine Regenjacken, wobei meine neongrelle "bitte erschießt mich nicht!"-Jacke auch gerade ihre Runden in der Waschmaschine dreht.
Diese Jacke trage ich immer, wenn es mit der Hunderunde einmal so spät wird, dass sie in der Dämmerung stattfindet.
Seit dieser Jäger durch die Nachrichten ging, der auf einer Weide ein Pony erschossen hat, das er für ein Wildschwein gehalten hat, kam diese Jacke oft zum Einsatz. Zeitgleich hatte nämlich ein Jäger in meiner unmittelbaren Nähe um sich geschossen.
Kein schönes Gefühl!
Als "Hundemensch in Norddeutschland" habe ich immer mehrere Wetterjacken gleichzeitig in Benutzung.
Bevor ich sie gerade wieder aufgehängt habe, habe ich sie alle anprobiert und hey, meine Lieblingsjacke geht wieder zu.

Nach den Jacken werde ich mich in Kürze mal dem Schuhschrank widmen ...
Aber nicht heute.

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Garderobe bei einigen von Euch sehr viel mehr Arbeit machen wird.
Je nach Anzahl der Nutzer und der Jahre, seit man sie zuletzt entrümpelt hat.
Früher war meine Garderobe viel größer und beim ersten Entrümpeln stieß ich auf Jacken (insbesondere Kinderjacken), die keinem mehr passten - oder von denen niemand sagen konnte, wem sie wohl jemals gehört hatten.
Seither habe ich nur noch diese eher zierliche Hakenleiste und räume sie sehr regelmäßig auf.

Nebenbei hatte ich übrigens auch begonnen, meine Küche zu entrümpeln.
Am ersten Tag hatte ich meinen eigenen "jeden Tag nur eine Schublade/Fach"-Rat ignoriert und stand dann abends sehr müde mitten im Chaos, das mich dann noch den halben Folgetag beschäftigte.
Es ist besser, wenn man im laufenden Alltag die Entrümplungsportionen klein hält, damit man besagten Alltag noch bewältigen und die Motivation behalten kann.
Mittlerweile sieht meine Küche aber ganz gut aus und heute habe ich dann "mal eben" mein Öl-Essig-Soßen-Brühen-Fach ausgeräumt, ausgewischt, ein neues Tuch hineingelegt und die Flaschen/Dosen, die ich noch benötige wieder hineingestellt.
Verschwunden sind 2 Öl-Reste.
Dieses Fach mit Küchenrolle auszulegen, war eine gute Idee, denn seither ist es immer schnell aufgeräumt und gesäubert.

Auch auf meinem Dachboden möchte ich täglich eine Kleinigkeit tun.
Heute bin ich dabei auf etwas gestoßen, das wohl mein Sohn hochgetragen hatte.
Für beide Kinder hatte ich vor Jahren einmal zwei riesengroße Seekisten aus Aluminium angeschafft.
Da passt viel rein und sie machen sich auch optisch gut auf meinem Reetdachboden.
Beide sind allerdings auch schon ziemlich voll.
Aber das Büchlein mit den Segelflugstunden meines Sohnes fand in seiner Kiste noch Platz.
Verschwunden ist dagegen ein Karton mit Kölsch-Gläsern.
Sorry, aber was soll ich mit Kölsch-Gläsern einer Kölsch-Marke, die ich nicht einmal mag?
Unwahrscheinlich, dass ich hier mal eine Kölsch-Party feiern möchte.
(ich hoffe dennoch, dass mein Sohn hier nicht mitliest, denn sobald er weiß, dass die Gläser weg sind, wird er sie umgehend ganz dringend brauchen.)
(ok, solltest Du hier mitlesen ... kauf Dir neue :)

Freitag, 13. April 2018

Ostern ist vorbei!

Für das kleine Entrümpeln zwischendurch ...
... bin ich heute durch Haus und Garten gestromert und habe alles "entostert".
Ein Hauch von Frühling darf bleiben, aber alle Lämmer, Karotten, Hasen und Eier mussten zurück in ihren Osterschrank auf dem Dachboden.


Richtig stolz bin ich darauf, dass meine Plastikeier in diesem Jahr nicht wieder hoffnungslos im Korkenzieherhaselstrauch eingewachsen sind.
Ich weiß nicht, wie oft ich die Eier schon abschneiden und mit neuen Bändern versehen musste, da ich den Zeitpunkt verpasst hatte, zu dem man die Eier noch vom Strauch bekam ...


Aufgehängt hatte sie übrigens mein Untermieter.
Ich erwähne das jetzt einfach mal so ganz nebenbei.
Vielleicht sind unter den Lesern ja ein paar besorgte BürgerInnen und die lesen jetzt ganz nebenbei, von einer seit dem August laufenden WG einer alternden Mutti und einem jungen Afghanen.
Solche WGs sollten öfter mal erwähnt werden, oder?
Solche Sachen nehmen evtl. etwas die Sorge vor der von den Medien gern hochgespielten Angst vor Islamisierung und Co.


Also, obwohl ich durchaus gläubige Christin und er regelmäßig die Moschee aufsuchender Moslem ist, läuft unsere WG seit August wunderbar unproblematisch. Wenn es je Probleme gab, betreffen die eher nicht herunter geklappte Klodeckel und das dürfte eher ein "Gender Problem" sein.

Zurück zum Entrümpeln:
Die Ostereier habe ich im Wäschebeutel einmal in der Spülmaschine mitspülen lassen und danach in einem Pappkarton ebenfalls mit in den Osterschrank geräumt.
In den nächsten Tagen werde ich mal nach der Sommerdeko schauen.
Vorher schreien noch die Garderobe und der Schuhschrank nach dem fälligen Saisonwechsel.
Und - ich habe es noch nirgends erwähnt, aber die Küche ... more to come ...

Donnerstag, 12. April 2018

Weg mit dem Zeiträuber

Zum Wiedereinstieg ins bewusste Entrümpeln gelangt ich gestern mit einem konsequenten Löschen eines Zeiträubers, der sich auf meinem Handy versteckt hatte.
Handyspiele sind etwas Feines, wenn man einen Job hat, der mit Wartezeiten verbunden ist.
So saß ich 2017 oft mit meinen Mündeln im BAMF und wartete auf ihre Anhörungstermine.
Da kam man öfter mal auf 3-5 Stunden Wartezeit.
Termin 8 Uhr - und dann die Anhörung um 12.30 Uhr.

Irgendwann hatte ich mir dann ein Spiel auf mein Handy geladen und daddelte dann harmlos vor mich hin.
Sinnlos aber nett.

Leider gehöre ich aber zu den Suchtis, bei denen so ein Spiel dann schleichend immer mehr Zeit frisst, die man auch besser verbringen könnte.
Gestern bemerkte ich, dass ich durch das Spiel sogar leichten Stress empfand - irgendeine Challenge lief nur noch 38 Stunden und ... eigentlich hatte ich gar keine Lust zu spielen, aber ... kein Aber!

Entschieden drückte ich so lange auf das Icon des Spiels, bis alle Icons auf der Handyoberfläche zappelten und ich das Spiel mit noch einem Klick komplett löschen konnte.

Zack - weg!

Den ganzen Tag über verspürte ich noch leichte "jetzt spielen!"-Impulse und fühlte mich jedesmal leise befreit, wenn mir einfiel, dass ich das Spiel gelöscht hatte.

Wunderbar!

In den letzten Jahren habe ich öfter mal versucht, "weniger zu spielen", "nur zu spielen, wenn ich wirklich Lust und Langeweile hatte" und und und ...
Leider gehe ich den Spielemachern aber voll auf den Leim und lächerliche Dinge, wie das rechtzeitige Abernten virtueller Felder, Servieren irgendwelcher virtuellen Gerichte, ernähren virtueller Tiere/Menschen ... zieht mich in seinen Bann, wenn man im Gegenzug dann virtuelle Städte, Restaurants, Bauernhöfe ... schlimm!

Aber seit ich weiß, dass ich in der Lage bin, beherzt zu löschen und dies auch immer als Befreiung empfinde - lösche ich auch deutlich schneller und es dauert im Gegenzug sehr viel länger, bis ich doch noch mal ein Spiel hochlade.

Wie haltet Ihr das?
Ladet Ihr erst gar keine Spiele hoch?
Spielt Ihr diszipliniert oder seid ihr irgendeinem Spiel völlig verfallen?





Dienstag, 14. Februar 2017

bye, bye Tupperware!

Heute müsst Ihr ganz stark sein:

Ich habe gut 4 kg Tupperware weggeworfen!


Ok, geht es wieder?
Ich meine, es war auch für mich nicht ganz einfach ...

Morgen kommt die Müllabfuhr und da ich die vergangene Woche auf einem Seminar verbracht habe, ist war meine Mülltonne doch eher leer.
Also bin ich flugs noch einmal auf den Dachboden gestiegen und habe mir die erste Kiste geschnappt.
Darin:
jede Menge Plastikbehälter mit und ohne passenden Deckel.
Und ganz viele passende Deckel ohne Plastikbehälter.

Gruselig, wie geläufig mir noch die Namen zu den Deckeln oder Behältern waren.
Eidgenossen, kleine und große Hitparade - so meine Favoriten ...
Immerhin hatte ich eine kurze und eher ruhmlose Laufbahn als Tuppertante, in der ich mich, meine Familie und meinen Bekanntenkreis üppig mit Plastik eindeckte.

Eine ganze Weile lang, habe ich die Sachen auch sehr rege genutzt.
Vorratshaltung, Reste und Kindermahlzeiten eintuppern ... unterwegs habe ich auch Windeln eingetuppert.
Die konnte ich nicht gut bei meinen kinderlosen Freunden in den Müll werfen.
Kinderlose Menschen bringen ihren Müll nicht täglich raus und wundern sich irgendwann über sehr ungute Windelgerüche :)
Also habe ich die Windeln immer in einen passenden Behälter gesteckt und daheim entsorgt.
Lustig, wie präsent mir das noch ist, wenn man bedenkt, dass meine Kinderlein mittlerweile beide studieren.

Nach und nach benutzte ich die Teile immer weniger und verstaute sie auf dem Dachboden.
Tja ...
Vorhin überlegte ich, die Sachen zu spülen und zu verkaufen.
Vor Jahren habe ich schon mal einige Schwünge verkauft und musste feststellen, dass das angeblich unkaputtbare Zeugs im Versand doch kaputtgehen kann.
Und spontan hatte ich keine Lust mehr, es zu spülen, die korrekten Bezeichnungen herauszusuchen, es zu fotografieren ...
Eine kurze Bedenkzeit später war meine Mülltonne voll.
Und auf meinem Dachboden ist wieder mehr Platz.

Zusätzlich verschwanden noch 4 Bücher, die via Ebay verkauft wurden.

Tag 37 - 126 Teile = 10.636 Gramm weniger - 22,70 Euro an Kram verdient

Freitag, 27. Januar 2017

kurzer Abstecher auf den Dachboden ...

Vor ein, zwei, drei ... Wochen
habe ich etwas auf meinem Dachboden gesucht.
Dabei fiel mir eine Kiste auf den Boden und der Inhalt ergoss sich auf die Eichenbohlen.

Ich muss dazu sagen, dass ich in einer ehemaligen Räucherkate lebe.
Mit einem wunderschönen Reetdach.
Im Winter ist es da KALT - saukalt!
Also habe ich es immer wieder gern verschoben, den Inhalt der Kiste wieder einzuräumen und die Kiste wieder hinzustellen.
Mir war klar, dass der Aufwand größer sein könnte, denn als ich damals den Dachboden aufgeräumt habe, hatte ich mir Stapelboxen gekauft, da Kartons zu schnell durchfeuchten würden.
Ohne Drumherum kann man auf einem Reetdachboden nichts aufbewahren, da er ununterbrochen leise rieselt.
Und bewohnt ist.
Ich habe Katzen, damit ich mir nachts, wenn ich mehr oder weniger leises Fußgetrappel höre, immer sagen kann:
das sind bestimmt die Katzen!
Dabei wissen wir alle - besonders die Katzen - dass sie es nicht sind, die dort oben herumtrappeln.

Ok, langer Rede, kurzer Sinn:
mein Dachbodenstauraum ist mit Plastikboxen mit Deckel befüllt.
Wenn so eine eiskalte Plastikbox auf schön harte Eichenbohlen fällt, hat man ein großes dreidimensionales Puzzle ... wenig Licht ... und viel Kälte.

Heute habe ich aber dann doch endlich mal die Trümmerbox eingesammelt und nach einem Blick auf den Inhalt spontan beschlossen, alles zu entsorgen.
Ha! Wie lange entrümpel ich jetzt schon?
Vor Jahren habe ich alles liebevoll in Boxen gepackt und die Boxen gestapelt - jetzt entsorge ich die Boxen nach und nach wieder ...
Ich fand glitzernde Fische, Kugeln ... Kram.


Ich gebe zu:
eine kleine Vase steht nun bei den anderen Vasen - keine Ahnung, warum sie je in der Box gelandet ist und eine lustige Lampe, bzw. Glühbirne mit Blumenmotiv als Glühfaden, brennt nun auf der Küchenfensterbank.
Aber der Rest: 16 Teile mit insgesamt 2,6 kg Gewicht sind draußen in der Mülltonne gelandet.

Ich bin sehr stolz auf mich.

Tag 19 - 49 Teile = 5.836 Gramm weniger - 13,70 Euro an Kram verdient

Montag, 23. Januar 2017

Küchenkram - 5. Schublade

Ja, es geht eher gemächlich, mein Entrümpeln 2017
Aber: weg ist weg!


Und so habe ich heute die 5. Schublade - aufgeräumt.
Mehr als die Verpackung von einem "Dings" zu entsorgen und durch eine Plastik-Gemüseschale zu ersetzen, habe ich kaum getan.
Ah, die Grillzange hat einen Hello-Kitty-Keksstecher als Verschluss bekommen.
Was den Keksstecher vor einem Freiflug in den Mülleimer bewahrt hat.

Dennoch war es nicht vergebens, denn da sich diese Schublade direkt unter dem Herd befindet, hat ihr ein gründliches Säubern nicht geschadet.


Für morgen steht Backofen-Putzen samt Recherche auf dem Programm.
Zwischen den Scheiben hat sich eine Spinne ausgetobt, was nicht wirklich nett aussieht - aber bisher habe ich nicht raus, wie ich zwischen den beiden Scheiben putzen kann.
Das wird also der nächste Schritt.

Außerdem habe ich mir noch eine weitere Hürde vor meine jeweilige Schublade gesetzt:
bis ich meinen Rückstand (3 Wäschekörbe voll - das dauert ...)
aufgeholt habe, werde ich nun täglich aussortierten Kram bei Ebay einstellen.
Heute habe ich einen Karton mit Comics vollgepackt und eingestellt.


Zwischendurch hatten sich noch 2 Bücher verkauft und ich habe ein Springseil mit eingebauten Hanteln verschenkt ...
(ein Springseil ohne Hanteln in den Griffen habe ich behalten und benutze es sogar wieder ...)
(die üppig Beschenkte flucht ganz nett, denn diese Hantelfunktion haut echt rein) (...)

Tag 15 - 33 Teile = 3.236 Gramm weniger - 13,70 Euro an Kram verdient


Montag, 16. Januar 2017

4. Schublade entrümpelt


Heute war die Topfschublade dran.
Das ging schnell, denn diese Schublade und auch ihr Inhalt ist recht durchdacht und Töpfe, die ich nicht dauernd brauche, habe ich entweder abgeschafft oder auf den Dachboden ausgelagert.
(Töpfe, die ich im Sommer zum Einkochen großer Mengen brauchen kann)
Beim "Abschaffen" hat mir meine Tochter bei ihrem Auszug geholfen, die gute Argumente hatte, warum ich ausgerechnet die schönen, neuen Töpfe nicht mehr brauchte, die sie ganz hervorragend brauchen konnte.
Leider habe ich die genauen Gründe vergessen, aber meine Tochter war sehr überzeugend ...


Und so hatte ich die Schublade schnell ausgeräumt und auch wieder eingeräumt.

Immerhin war es sicher kein Nachteil, sie mal auszuwischen und dem Holz etwas Pflege angedeihen zu lassen.

Als ich schon dachte, dass heute nichts entrümpelt wird, fiel mir auf, wie viele Glasdeckel in exakt gleicher Größe vorhanden waren.
Mehr Glasdeckel als Töpfe - und vor allem:
mehr Glasdeckel in gleicher Größe, als ich überhaupt Herdplatten habe.
Also habe ich den sperrigsten Deckel entsorgt.
Und 2 von meinen schicken Trennstangen sind am Gewinde abgebrochen - als mein Sohn noch beim Spülmaschine Ausräumen zu helfen pflegte und Sachen gern etwas schwungvoller wegräumte ...
Da das Gewinde an den Trennstangen nicht nachgewachsen ist ... habe ich beide Stangen mit entsorgt.


Tag 8 - 30 Teile = 2.598 Gramm weniger - 11,- Euro an Kram verdient

Sonntag, 15. Januar 2017

Mein Shopping-Buch

In den vergangenen Jahren habe ich mich des öfteren mal in kompletten Konsumverzicht geübt.
Eine gute Sache!
Man muss es mit den Zeiträumen nicht übertreiben und gleich ein ganzes Jahr Shoppingverzicht durchführen, aber mal 1, 2, 3 Monate komplett darauf zu verzichten irgendwas außer Lebensmitteln und anderem Verbräuchlichem (Seife, Toilettepapier ...) zu kaufen, tut dem eigenen Konto und auch der Seele gut.

In diesem Jahr traue ich mir zu, dass der Konsumverzicht mittlerweile ein wenig verankert, verinnerlicht ist und ich beschränke mich darauf, ein Shopping-Buch zu führen.
Ich gebe zu:
mein Buch ist ein Ordner.


Wann immer ich jetzt etwas kaufe, das sich unter "Kram" zusammenfassen lässt, notiere ich mir das Drumherum in diesem Ordner.
Kleidung, Haushaltsgegenstände und Wolle bisher.
Bei der Kleidung finde ich es ganz praktisch, mir die entsprechende Seite im Internet zu suchen und auszudrucken.
Evtl. abgetrennte Waschzettelchen und Ersatzknöpfe kommen dazu und wenn ich mir beim Waschen erst einmal unsicher bin oder einen Knopf ersetzen möchte, weiß ich wo ich suchen kann.
Diese kleine Übung hilft zudem, bewusster mit der Kauferei umzugehen - ich notiere immer, warum ich etwas gekauft habe und bei dem einen einzigen Wollknäuel dämmerte mir im Nachhinein auch prompt, dass dieser Einkauf etwas überflüssig war.
Ganz praktisch ist der Ordner auch, wenn man zB ein Kleidungsstück wieder via Ebay verkaufen möchte.
Ich werde dazu auch die ausgedruckten Bilder verwenden, denn wenn man einen Pulli selbst knipst, kommt das nie so rüber, wie ein Produktfoto (natürlich werde ich die Sachen auch selbst knipsen, damit der Käufer den Zustand besser beurteilen kann)


Bisher habe ich großen Spaß an meinem Ordner - mein "Schatzbuch"

Vielleicht auch eine Idee für Euch?

Ich bin schon sehr gespannt, wann (und ob) ich dann hier blogge, dass ich meine völlig unnötigen "Shopping-Bücher" im Altpapier entsorge - oder ob das DER Clou für kommende Jahre wird.
Was meint Ihr?

Samstag, 14. Januar 2017

3. Schublade fertig ...

Das hat gedauert ...
Aber soeben habe ich besagte 3. Schublade wieder bestückt und staune selbst,
wie ordentlich und übersichtlich sie bei gleicher Krempelmenge aussieht, wenn man alles ein wenig ineinander steckt und sortiert ...


Die Wegwerf-Menge ist sehr übersichtlich:
es fliegt nur der Deckel eines verstorbenen Mixers.
Noch einen Deckel habe ich etwas ratlos wieder nach hinten links in die Schublade gelegt.
Wenn jemand eine Idee hat, was das für ein Deckel sein könnte ... würde mir das sehr weiterhelfen.
Aber ich möchte ihn nicht voreilig wegwerfen.

Heute beginne ich nicht die 4. Schublade, sondern hoffe, dass ich noch dazu komme, Euch mein "Konsumbuch 2017" vorzustellen.
(das eigentlich ein Ordner ist ...)

- da ich noch 2 Bücher per Ebay versandt habe, ist der Stand nun:
Tag 6 - 27 Teile = 1.960 Gramm weniger - 11,- Euro an Kram verdient*

*von dem Riesengewinn müssen natürlich noch Ebay-, Paypal-, und sonstige Kosten abgezogen werden

Mittwoch, 11. Januar 2017

3. Schublade - Küchenmaschine und mehr

Hinter mein Sortiersystem in den Küchenschubladen blicke vermutlich nur ich.
Mir fiel es schon schwer einen Titel zu finden, denn auch wenn ich die Schublade mit Küchenmaschine überschreibe, ist die dort gar nicht drin ... sondern lediglich der komplette Kram rund um die Küchenmaschine und dann auch gleich noch mehr Kram, den ich zum Backen, Zerkleinern, Abmessen und Einfüllen brauche.
Aber nicht alles, was ich ...
Ok, ich habe ein gewisses Verständnis für meinen Nachwuchs, der alles immer je nach Lust und Laune in irgendwelche Schubladen gestopft hatte.
Wenn ich jetzt alles noch mal aufräume, müsste ich künftig immer alles auf Anhieb finden, oder?
Ich bin gespannt!

Jedenfalls bin ich nun schon so weit, dass die Schublade ganz leer ist.

Ob ich noch weiter komme, steht für heute in den Sternen, da ich noch eine Torte backen und zu einer Nach-Weihnachtsfeier gehen werde.
Mit Schrottwichteln :)
Ich werde einen großen, schweren, wunderschönen Bildband einpacken, der bei Ebay Dank der Versandkosten eher unverkäuflich wäre.

---

hahaha ...
Ob das eine so gute Idee war, die Küchenschublade leer zu räumen, bevor ich eine Torte backe?
Nein ...

Also:
heute bin ich mit dieser Schublade nicht weitergekommen,
Morgen werde ich den ganzen Tag unterwegs sein -
also geht es hier erst Freitag weiter.

- da ich noch ein Buch per Ebay versandt habe, ist der Stand nun:
Tag 3 - 24 Teile = 1.330 Gramm weniger - 4,- Euro an Kram verdient

Dienstag, 10. Januar 2017

2. Schublade - nicht aufgeben!

Heute habe ich beherzt die Schublade geöffnet, vor der ich mich gestern mit fadenscheinigen Ausreden noch gedrückt hatte ...
Das ist wirklich die "rechts oben"-Kramschublade.
Der Name verheißt schon nichts Gutes ...

Immerhin bin ich schon bei
ausgeräumt und sauber gemacht!
Ich sage nur: der Staubsauger kam zum Einsatz ...



abends:


Geschafft!
Aber ich gebe zu: neues Chaos ist vorprogrammiert
diese Schublade wird ein Pflegefall bleiben
vorne rechts das Scherenfach ist beeindruckend
Liebe Eltern:
so sieht das mal aus, wenn man einmal gründlich aufräumt, nachdem die Kinder ausgezogen sind und niemand mehr da ist, der Scheren unermüdlich "versickern" lässt ...

5 Teile kommen in den Müll - da ich noch ein Buch per Ebay versandt habe, ist der Stand nun:
Tag 2 - 23 Teile = 929 Gramm weniger
- 2,- Euro an Kram verdient