Und hier ist sie, die erste zu entrümpelnde Schublade 2017
Wie angekündigt, fange ich in der Küche an.
Wichtig bei meiner Entrümplungsmethode ist, dass sie alltagsverträglich sein muss.
Das heißt, mein Entrümpeln muss so ablaufen, dass es meinen normalen Tagesablauf nicht stört.
Darum finde ich es schon mal sehr wesentlich, dass ich nicht groß nachdenken muss.
Ich fange außen rechts oben an und wühle mich nach und nach (und nach ...) nach unten links durch.
Beherzt die Schublade öffnen und absolut alles herausräumen.
Ich räume sonst immer alles in einen Wäschekorb.
Wenn überraschend Besuch kommt, ein Anruf kommt ... der Alltag sonstwie über mich herfällt,
habe ich lediglich einen vollen Wäschekorb, den ich flugs irgendwo hinstellen muss, wo er nicht stört.
Wer nur einen einzigen Wäschekorb hat, sollte sich noch 1-2 davon zulegen, denn zum Entrümpeln sind sie wunderbar.
Heute habe ich aber alles normale Besteck in den Besteckkasten meiner Spülmaschine gesteckt und im Hintergrund brummt meine Spülmaschine gerade fröhlich herum.
Alles andere habe ich auf ein Tablett gelegt - es lohnt kein Wäschekorb - und ein Tablett kann ich ebenso schnell wegräumen.
Bei mir landet immer alles auf meinem Bett (eine feste Tagesdecke ist von Vorteil - ist sie immer:
ein Schlafzimmer sieht immer gleich viel aufgeräumter aus, wenn man das Bett unter einer festen Tagesdecke verschwinden lässt.)
(Außer man hat morgens die Zeit und Ruhe, sein Bett schön aufzuschlagen und ca 200 neckische Zierkissen darauf zu verteilen ..)
(Glaubt mir, Tagesdecke mit Kissen geht schneller)
(und sieht besser aus)
(Ok, der eigentliche Skandal hier ist, dass ich Unordnung immer getrost auf dem Bett verstecken kann, da sich kein überraschender Gast je für mein Bett interessiert hätte ...)
Jetzt haben wir:
eine leere Schublade
ein Wäschekorb voll Kram
Ok, in diesem Fall ein Tablett voll Kram :)
Als nächstes wird die Schublade gründlich geputzt.
Dabei muss man alle Gedanken daran unterdrücken, dass man noch gestern das schön saubere Besteck zu all den Krümeln und Haaren gelegt hatte.
(Kommentare, dass ich eine Schlampe bin und man die Besteckschublade täglich auswischt, werden gnadenlos gelöscht)
Zum Schubladen Putzen, nehme ich alle Einsätze raus - und wasche auch die Einsätze.
Hier ist es sehr nützlich, sich ein Foto zu machen, wie die Einsätze in der Schublade aussehen.
Evtl. ist es auch nützlich, sich ein Foto zu machen, wo man welches Besteck aufbewahrt.
Man mag diese Schublade täglich benutzen, aber dennoch kann es sein, dass man vor der sauberen Schublade steht und irgendwann mit einem Hammer die Einsätze passend machen möchte.
Erst wenn die Schublade sauber ist und die Einsätze wieder dort sind, wo sie hingehören, wendet man sich dem Besteck zu.
Wenn man vor einer vollen Schublade steht, ist es ungemein schwer zu überlegen, welche Teile man entrümpeln könnte.
Wenn man aber vor einer sauberen, leeren Schublade steht und jedes Teil einzeln in die Hand nimmt, kann man sehr einfach feststellen, ob man betreffendes Teil wieder in diese wunderschöne Schublade stecken möchte.
Der eine einzelne Löffel, der so gar nicht zum eigenen Besteck passt?
Das kleine, stumpfe Messer?
Wo kommt die Stricknadel her???
Aber da bin ich noch gar nicht.
Bestenfalls kommt man am gleichen Tag dazu, den Inhalt des Wäschekorbs zu sortieren.
Im schlimmsten Fall, hat man in den nächsten Tagen sein Besteck noch immer in einem Korb und eine leere, schmutzige Schublade.
Es gibt Schlimmeres ...
Macht jemand mit?
vom Weltverbessern, Entrümpeln, Konsumverzicht und Lebensglück ...
mein Blog vom Entrümpeln, Konsumverzicht, Ausmisten, Downshiften, Minimalismus
oder so :)
Bis zum Ende des Jahres sollen es 1.000 Teile weniger sein!
Montag, 9. Januar 2017
Samstag, 7. Januar 2017
Weg mit Weihnachten
Immer nach Dreikönig, räume ich konsequent den Weihnachtskram wieder auf den Dachboden.
Dabei gucke ich jedesmal durch, bei welchen Dingen nun Zeit zum Abschied ist.
Eine Weihnachtsmütze, die auf Knopfdruck zappelt und ein Lied spielt, ist eher unzuverlässig geworden und im Müll gelandet.
An den Weihnachtskugeln war ich dieses Mal gar nicht dran, denn wir hatten einen so winzigen Baum auf dem Ofen stehen, dass ein Schleifchen reichte.
Nach all den Weihnachten mit kleinen Kindern und ihrer Bereitschaft zu staunen,
feiern wir in den letzten Jahren kuschlig behagliche Weihnachten mit der Bereitschaft, viel zu schlafen, viel zu lesen und es einfach nur gemütlich miteinander zu haben.
Dennoch habe ich vorher alles fröhlich weihnachtlich mit den roten Mützchen dekoriert, die ich nun erstmals gewaschen habe.
30° im Wäschebeutel geht - den Trockner habe ich aber zugunsten der flachen Trocknung auf einem Handtuch gespart.
Die Wäsche war nötig, da wir so gar keinen Schnee hatten, dafür aber einen stetigen Sturm, der die Mützchen nachts immer wieder auf den schlammigen Boden verteilte.
Dazu sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich sie auf meinen Staketenzaun setze :)
Mit Schnee hat das durchaus mehr Charme, als mit Schlamm ...
Ein paar Mützchen stülpe ich auch im Haus auf ... alles was sich anbietet.
Wobei ... nein, die Hunde bieten sich als Dekoobjekt eher nicht an.
Heute und morgen sammel ich jedenfalls alles wieder ein, was ich für Weihnachten vom Dachboden geholt habe.
Nur die Schneemänner dürfen bleiben und die dicken Glitzer-Ballerinen mit Flügelchen, denn das ist ja eher Winterkitsch, als Weihnachtsdeko.
Sobald hier dann alles wieder entkitscht ist, beginne ich Montag ganz langweilig wieder mit meinem:
Jeden Tag ein Fach / eine Schublade.
Macht jemand mit?
Ich beginne wieder mit der Küche ... die kann es einfach immer brauchen!
Wie sieht es bei Euch aus:
bleibt der Weihnachtsbaum, bis ihn der Osterhase im Garten versteckt?
Dabei gucke ich jedesmal durch, bei welchen Dingen nun Zeit zum Abschied ist.
Eine Weihnachtsmütze, die auf Knopfdruck zappelt und ein Lied spielt, ist eher unzuverlässig geworden und im Müll gelandet.
An den Weihnachtskugeln war ich dieses Mal gar nicht dran, denn wir hatten einen so winzigen Baum auf dem Ofen stehen, dass ein Schleifchen reichte.
Nach all den Weihnachten mit kleinen Kindern und ihrer Bereitschaft zu staunen,
feiern wir in den letzten Jahren kuschlig behagliche Weihnachten mit der Bereitschaft, viel zu schlafen, viel zu lesen und es einfach nur gemütlich miteinander zu haben.
Dennoch habe ich vorher alles fröhlich weihnachtlich mit den roten Mützchen dekoriert, die ich nun erstmals gewaschen habe.
30° im Wäschebeutel geht - den Trockner habe ich aber zugunsten der flachen Trocknung auf einem Handtuch gespart.
Die Wäsche war nötig, da wir so gar keinen Schnee hatten, dafür aber einen stetigen Sturm, der die Mützchen nachts immer wieder auf den schlammigen Boden verteilte.
Dazu sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich sie auf meinen Staketenzaun setze :)
Mit Schnee hat das durchaus mehr Charme, als mit Schlamm ...
Ein paar Mützchen stülpe ich auch im Haus auf ... alles was sich anbietet.
Wobei ... nein, die Hunde bieten sich als Dekoobjekt eher nicht an.
Heute und morgen sammel ich jedenfalls alles wieder ein, was ich für Weihnachten vom Dachboden geholt habe.
Nur die Schneemänner dürfen bleiben und die dicken Glitzer-Ballerinen mit Flügelchen, denn das ist ja eher Winterkitsch, als Weihnachtsdeko.
Sobald hier dann alles wieder entkitscht ist, beginne ich Montag ganz langweilig wieder mit meinem:
Jeden Tag ein Fach / eine Schublade.
Macht jemand mit?
Ich beginne wieder mit der Küche ... die kann es einfach immer brauchen!
Wie sieht es bei Euch aus:
bleibt der Weihnachtsbaum, bis ihn der Osterhase im Garten versteckt?
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