Für das kleine Entrümpeln zwischendurch ...
... bin ich heute durch Haus und Garten gestromert und habe alles "entostert".
Ein Hauch von Frühling darf bleiben, aber alle Lämmer, Karotten, Hasen und Eier mussten zurück in ihren Osterschrank auf dem Dachboden.
Richtig stolz bin ich darauf, dass meine Plastikeier in diesem Jahr nicht wieder hoffnungslos im Korkenzieherhaselstrauch eingewachsen sind.
Ich weiß nicht, wie oft ich die Eier schon abschneiden und mit neuen Bändern versehen musste, da ich den Zeitpunkt verpasst hatte, zu dem man die Eier noch vom Strauch bekam ...
Aufgehängt hatte sie übrigens mein Untermieter.
Ich erwähne das jetzt einfach mal so ganz nebenbei.
Vielleicht sind unter den Lesern ja ein paar besorgte BürgerInnen und die lesen jetzt ganz nebenbei, von einer seit dem August laufenden WG einer alternden Mutti und einem jungen Afghanen.
Solche WGs sollten öfter mal erwähnt werden, oder?
Solche Sachen nehmen evtl. etwas die Sorge vor der von den Medien gern hochgespielten Angst vor Islamisierung und Co.
Also, obwohl ich durchaus gläubige Christin und er regelmäßig die Moschee aufsuchender Moslem ist, läuft unsere WG seit August wunderbar unproblematisch. Wenn es je Probleme gab, betreffen die eher nicht herunter geklappte Klodeckel und das dürfte eher ein "Gender Problem" sein.
Zurück zum Entrümpeln:
Die Ostereier habe ich im Wäschebeutel einmal in der Spülmaschine mitspülen lassen und danach in einem Pappkarton ebenfalls mit in den Osterschrank geräumt.
In den nächsten Tagen werde ich mal nach der Sommerdeko schauen.
Vorher schreien noch die Garderobe und der Schuhschrank nach dem fälligen Saisonwechsel.
Und - ich habe es noch nirgends erwähnt, aber die Küche ... more to come ...
vom Weltverbessern, Entrümpeln, Konsumverzicht und Lebensglück ...
mein Blog vom Entrümpeln, Konsumverzicht, Ausmisten, Downshiften, Minimalismus
oder so :)
Bis zum Ende des Jahres sollen es 1.000 Teile weniger sein!
Freitag, 13. April 2018
Donnerstag, 12. April 2018
Weg mit dem Zeiträuber
Zum Wiedereinstieg ins bewusste Entrümpeln gelangt ich gestern mit einem konsequenten Löschen eines Zeiträubers, der sich auf meinem Handy versteckt hatte.
Handyspiele sind etwas Feines, wenn man einen Job hat, der mit Wartezeiten verbunden ist.
So saß ich 2017 oft mit meinen Mündeln im BAMF und wartete auf ihre Anhörungstermine.
Da kam man öfter mal auf 3-5 Stunden Wartezeit.
Termin 8 Uhr - und dann die Anhörung um 12.30 Uhr.
Irgendwann hatte ich mir dann ein Spiel auf mein Handy geladen und daddelte dann harmlos vor mich hin.
Sinnlos aber nett.
Leider gehöre ich aber zu den Suchtis, bei denen so ein Spiel dann schleichend immer mehr Zeit frisst, die man auch besser verbringen könnte.
Gestern bemerkte ich, dass ich durch das Spiel sogar leichten Stress empfand - irgendeine Challenge lief nur noch 38 Stunden und ... eigentlich hatte ich gar keine Lust zu spielen, aber ... kein Aber!
Entschieden drückte ich so lange auf das Icon des Spiels, bis alle Icons auf der Handyoberfläche zappelten und ich das Spiel mit noch einem Klick komplett löschen konnte.
Zack - weg!
Den ganzen Tag über verspürte ich noch leichte "jetzt spielen!"-Impulse und fühlte mich jedesmal leise befreit, wenn mir einfiel, dass ich das Spiel gelöscht hatte.
Wunderbar!
In den letzten Jahren habe ich öfter mal versucht, "weniger zu spielen", "nur zu spielen, wenn ich wirklich Lust und Langeweile hatte" und und und ...
Leider gehe ich den Spielemachern aber voll auf den Leim und lächerliche Dinge, wie das rechtzeitige Abernten virtueller Felder, Servieren irgendwelcher virtuellen Gerichte, ernähren virtueller Tiere/Menschen ... zieht mich in seinen Bann, wenn man im Gegenzug dann virtuelle Städte, Restaurants, Bauernhöfe ... schlimm!
Aber seit ich weiß, dass ich in der Lage bin, beherzt zu löschen und dies auch immer als Befreiung empfinde - lösche ich auch deutlich schneller und es dauert im Gegenzug sehr viel länger, bis ich doch noch mal ein Spiel hochlade.
Wie haltet Ihr das?
Ladet Ihr erst gar keine Spiele hoch?
Spielt Ihr diszipliniert oder seid ihr irgendeinem Spiel völlig verfallen?
Handyspiele sind etwas Feines, wenn man einen Job hat, der mit Wartezeiten verbunden ist.
So saß ich 2017 oft mit meinen Mündeln im BAMF und wartete auf ihre Anhörungstermine.
Da kam man öfter mal auf 3-5 Stunden Wartezeit.
Termin 8 Uhr - und dann die Anhörung um 12.30 Uhr.
Irgendwann hatte ich mir dann ein Spiel auf mein Handy geladen und daddelte dann harmlos vor mich hin.
Sinnlos aber nett.
Leider gehöre ich aber zu den Suchtis, bei denen so ein Spiel dann schleichend immer mehr Zeit frisst, die man auch besser verbringen könnte.
Gestern bemerkte ich, dass ich durch das Spiel sogar leichten Stress empfand - irgendeine Challenge lief nur noch 38 Stunden und ... eigentlich hatte ich gar keine Lust zu spielen, aber ... kein Aber!
Entschieden drückte ich so lange auf das Icon des Spiels, bis alle Icons auf der Handyoberfläche zappelten und ich das Spiel mit noch einem Klick komplett löschen konnte.
Zack - weg!
Den ganzen Tag über verspürte ich noch leichte "jetzt spielen!"-Impulse und fühlte mich jedesmal leise befreit, wenn mir einfiel, dass ich das Spiel gelöscht hatte.
Wunderbar!
In den letzten Jahren habe ich öfter mal versucht, "weniger zu spielen", "nur zu spielen, wenn ich wirklich Lust und Langeweile hatte" und und und ...
Leider gehe ich den Spielemachern aber voll auf den Leim und lächerliche Dinge, wie das rechtzeitige Abernten virtueller Felder, Servieren irgendwelcher virtuellen Gerichte, ernähren virtueller Tiere/Menschen ... zieht mich in seinen Bann, wenn man im Gegenzug dann virtuelle Städte, Restaurants, Bauernhöfe ... schlimm!
Aber seit ich weiß, dass ich in der Lage bin, beherzt zu löschen und dies auch immer als Befreiung empfinde - lösche ich auch deutlich schneller und es dauert im Gegenzug sehr viel länger, bis ich doch noch mal ein Spiel hochlade.
Wie haltet Ihr das?
Ladet Ihr erst gar keine Spiele hoch?
Spielt Ihr diszipliniert oder seid ihr irgendeinem Spiel völlig verfallen?
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